Bobfahren aus sportmedizinischer Sicht

Eine Übersicht über die Sportart und deren Verletzungsproblematik

Vom 21.1. bis 3.2.2013 findet die Weltmeisterschaft im Bob und Skeleton im schweizerischen St. Moritz statt. Insgesamt werden sechs Titel vergeben, wobei der 4er-Bob der Männer das Highlight sein wird. Die bisherige Saison begann in Nordamerika mit drei Weltcups und führte dann nach Europa, wo weitere fünf Weltcups stattfanden. Im vorolympischen Jahr wird der gesamte Tross nach der Weltmeisterschaft noch nach Sochi/Russland zu einer Testwoche und einem Weltcup reisen – bei diesen Trainingsfahrten werden grundlegende Erfahrungen und Daten für die Olympischen Winterspiele 2014 gesammelt.

Grundlage für eine gute Fahrt im Eiskanal ist bereits der Start. Die Mannschaft schiebt den Bob möglichst schnell bis zu 15 Meter auf zwei Prozent Gefälle an und nacheinander springen Pilot und Anschieber in den Bob. Anschließend wird nach 50 Metern die Startzeit gemessen und der Pilot steuert den Bob möglichst auf der Ideallinie ins Ziel. Mit hohen Geschwindigkeitsverlusten gehen Bandenberührungen und ein Abheben des Bobs vom Eis einher. Der Schlussmann (= Bremser) ist nach Überqueren der Ziellinie mit zwei Handbremshebeln für das Bremsen des Bobs zuständig.

Die besonders hohen athletischen Anforderungen haben dazu geführt, dass die Positionen der Anschieber und Bremser immer häufiger von Leichtathleten besetzt werden. Die idealen Voraussetzungen werden durch gezieltes Maximalkrafttraining mit Schnellkrafttraining kombiniert, um bestmögliche Abrisszeiten beim Start zu erreichen. Koordinationstraining und Verbesserung der Anschubtechnik runden dann das Ganzjahrestrainingsprogramm ab......hier weiterlesen


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